Partnerland Kolumbien

Kolumbien hat in den letzten Jahren einen starken Aufschwung in Wirtschaft und Gesellschaft vollzogen. Durch eine reformorientierte, unternehmerfreundliche Politik entstanden 2 Mio. neue Arbeitsplätze, die Arbeitslosigkeit sank in den vergangenen Jahren auf unter 10 Prozent und es hat sich eine kaufkräftige Mittelschicht herausgebildet, die neue Konsummärkte für sich entdeckt. Kolumbien gehört nicht nur in Lateinamerika, sondern weltweit zu den Ländern mit den derzeit höchsten Wachstumsraten.

Gestützt wird das Wirtschaftswachstum von einer jungen, gut ausgebildeten Bevölkerung und reichen Rohstoffvorkommen von Kohle und Öl bis zu Gold und seltenen Erden. Die Rohstoffförderung ist ein wichtiger Motor der kolumbianischen Volkswirtschaft.

Durch verschiedene Autobahn- und Schienenprojekte sowie die Metro-Baupläne in Bogotá hat die Infrastruktur einen gewaltigen Schub bekommen. Ausländische Investoren sind bei diesen Großvorhaben sehr willkommen. Die günstige geografische Lage zwischen Pazifik und Atlantik bietet zahlreiche Verkehrswege für den Warentransport, z. B. für hochwertige Produkte, für die sich der kolumbianische Markt geöffnet hat.

Die im Juni 2012 gegründete Pazifikallianz (Mitgliedsstaaten: Kolumbien, Peru, Chile und Mexiko) ermöglicht eine bessere Wirtschaftsintegration in der Region und das Freihandelsabkommen mit der EU, das 2013 in Kraft getreten ist, gibt dem Land weitere wirtschaftliche Impulse. Die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen Kolumbien und Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren stetig intensiviert: Deutschland ist Kolumbiens größter Handelspartner in der EU.

Die kolumbianische Wirtschaft ist institutionell gut organisiert. So sind auch die Partner des Global Business Exchange Programmes herausragende Akteure in der kolumbianischen Wirtschaft. Kontaktdaten zu unseren Kooperationspartnern finden Sie hier.