Partnerland Peru

Peru hat sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort in Südamerika entwickelt: seit der Jahrtausendwende gehen hohes Wirtschaftswachstum und politische Stabilisierung Hand in Hand. Die Armutsrate wurde seit 2006 um 21% gesenkt. Umfassende Konjunkturpakete in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt und öffentliche Verwaltung brachten der peruanischen Wirtschaft in den letzten 16 Jahren ein ununterbrochen positives Wirtschaftswachstum. Die Reduktion von Steuern und Zöllen sowie der Bürokratieabbau machen den Andenstaat zu einem interessanten Handelspartner für Deutschland. Die europäische Union ist nach den USA der zweitgrößte Handelspartner Perus.

Ein wichtiger Pfeiler der peruanischen Wirtschaft ist ihr Unternehmergeist: Das südamerikanische Land ist weltweit eine der fünf Wirtschaftsnationen mit den meisten Unternehmensgründungen. Traditionell starke Exportsektoren sind die Bergbaubranche (v.a. Silber und Kupfer) sowie die Fischmehl- und Kaffeeproduktion. Auf dem internationalen Markt gewannen in den letzten Jahren der Agrarsektor sowie der Dienstleistungs- und Industriesektor stark an Wettbewerbsfähigkeit.

Gemeinsam mit Chile, Kolumbien und Mexiko ist Peru Mitglied der Pazifik-Allianz. Dieses regionale Wirtschaftsbündnis hat seit seiner Gründung 2012 zu einer stärkeren Vernetzung der Wirtschaft und einer Stärkung der Industrie beigetragen und auch die Logistik zwischen den Mitgliedsländern hat sich positiv entwickelt.